lebt noch, schreibt aber grad nicht

Mal wieder in Schottland

8. September 2010

Ja, ich weiß, es ist eine Weile her, dass sich hier noch etwas getan hat. Aber wer will schon lesen, dass ich die meisten Tage mit arbeiten verbringe? Jetzt also endlich nochmal Urlaub, und zwar zwei Wochen in Schottland. Ich habe mir vorgenommen, ab jetzt bei jedem Besuch a) mindestens einen Munro zu besteigen, und b) eine Flasche Whisky mitzubringen.

Als Ziel für meine Wanderungen habe ich mir die südwestlichen Highlands ausgesucht. Hier war ich damals bei meinem ersten Schottland-Urlaub schon auf dem West Highland Way unterwegs, und hier gibt es recht viele Hostels nah an vielen Bergen, und außerdem einen Gepäcktransportdienst. Nach einer Nacht in Edinburgh ging es also mit dem Bus nach Crianlarich.

Lange WanderungTiefe WolkenAn Caisteal SummitBach in den HighlandsAussichtBeinn a' Chroin und An Caisteal

Für den ersten Wander-Tag hatte ich mir erstmal zwei Gipfel vorgenommen, mit der Option bei gutem Wetter noch zu verlängern. Und genauso ist es dann auch gekommen. Auf den ersten beiden Bergen (An Caisteal und Bein a‘ Chroin) habe ich wegen der niedrigen Wolken nichts gesehen, beim Abstieg haben sich diese aber dann verzogen, und ich habe den Nachmittag auf zwei weiteren Munros (Beinn Tulaichean und Cruach Ardrain) verbracht. Am Ende war es ein sehr anstrengender, aber schöner Tag. Unterwegs habe ich genau zwei andere Wanderer getroffen: John und Robin aus London, die in der gleichen Jugendherberge waren, und mit denen ich dann zum Abendessen noch in den Pub gegangen bin.

Ben More und Stob BinneinFoto mit John und RobinRegenbogen

Für meine zweite Wanderung habe ich mich am nächsten Tag dann meinen beiden Engländern angeschlossen. Auf dem Programm standen Ben More (der 16.-höchste Berg Schottlands) und Stob Binnein. Das Wetter war ganz ähnlich wie am Vortag, mit Aufstieg im Nebel, und Nachmittags dann Sonne. „Nur“ zwei Gipfel diesmal, aber Grund genug. abends wieder lecker essen zu gehen. An diesem Abend habe ich dann auch meinen ersten Haggis gegessen, und er hat super geschmeckt!

Stob Dearg (Glencoe)Loch LevenMamores

Zweite Station war dann Kinlochleven, von wo aus ich in den Mamores wandern wollte. Allerdings hatte das Wetter da andere Vorstellungen, so dass ich zweimal kurz vor dem ersten Gipfel aufgegeben habe. Beim erstenmal hat es in Strömen geregnet und die Sicht war fast bei Null, am nächsten Tag war es dann zwar klar, aber so windig, dass ich Schwierigkeiten hatte gerade zu stehen. Also habe ich mich unverrichteter Dinge auf den Weg nach Fort William gemacht.

Nach einer Nacht in Fort William habe ich dann einen ganzen Tag in Bussen verbracht, um mich zum jährlichen Besuch nach Loch Arthur zu begeben, von wo aus es dann viel zu schnell wieder in Richtung Deutschland ging. Also: Munro-Count ist bei sieben, und mitgebracht habe ich eine Flasche Glenmorangie.

Mehr Fotos gibt es in der Gallery.

Inland Pack Track

28. April 2009

Gerade sitze ich in München und warte auf Antwort von meinen beiden Bewerbungsgesprächen. Ich habe also etwas Zeit, mit den Nachträgen anzufangen. Heute die letzte neuseeländische Wanderung, und zwar der Inland Pack Track an der Westküste, in der Nähe von Punakaiki.

Auf dem Hinweg haben wir dann auch genau da (in Punakaiki) einen kurzen Stopp eingelegt um die Pancake Rocks anzuschauen. Diese Küsten-Felsformationen gehören zu den bekannteren Attraktionen der Südinsel, was zur Folge hat, dass da auch alle Touristenbusse halten.

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Dann ging es weiter zur Wanderung. Der Inland Pack Track ist die alte Goldgräberroute, die im Inland verläuft, weil vor dem Bau der Straße an der Küste der Weg durch’s Land einfacher zu bereisen war. Die Wanderung ist ein bis zwei (für uns zwei) Tage lang, durch den Regenwald ohne viel Steigung, aber dafür mit vielen Flussquerungen. Abwechslung gab es in Form von Höhlen-Besichtigen und Vom-Stein-Hüpfen…

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Nach einer Nacht im Zelt gab es dann am zweiten Tag noch den Ballroom Overhang zu bewundern, einen (wie der Name schon recht treffend beschreibt) Felsüberhang von der Größe eines Ballsaals. Auf dem Rückweg konnte ich dann noch meinen letzten Sonnenuntergang am Meer in Neuseeland fotografieren, bevor es auf die doch recht lange Rückfahrt nach Christchurch ging. Insgesamt ein guter Abschluss für eine tolle Reihe von Wanderungen in NZ 🙂

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Summing Up

13. Februar 2009

It’s been four weeks since the end of my trip, and I finally managed to complete the travel log and include the pictures. To read all of it, start here. So what’s left to say after 34 days, 133.5 hours on the bike, 2500 km at an average of 18.5 km/h, 16500 vertical meters, 27 nights in the tent, 5 at backpacker’s and one at a DOC hut, five punctures and three broken spokes? Favourite stretch of road? The West Coast. Best Campsites? Lake Gunn, Pleasant Flat, Mavora Lakes. Weather? Some wind, but not too bad. New Zealand drivers? Terrible. Places to come back for? Fiordland.

Next bike trip?

Home Sweet Home

21. Januar 2009

Day 34: Lake Pearson to Riccarton

Porters PassCastle HillBack in Christchurch

Arthur’s Pass

20. Januar 2009

Day 33: Greymouth to Lake Pearson

This was day one of my final crossing of the Southern Alps, and the last big challenge of the trip. And a challenge it was! Arthur’s Pass it without doubt the hardest climb I have done so far! And it didn’t particularly help that I had to cycle 100km before I even got to the pass…

Arthurs PassArthurs PassArthurs PassArthurs PassArthurs PassLake Pearson