lebt noch, schreibt aber grad nicht

Semesteranfang

27. Juli 2008

Schon vor zwei Wochen hat hier das Semester angefangen und ein wenig Abwechslung in meinen Alltag gebracht. Ich besuche eine Vorlesung meines Betreuers, in der einiges von dem vorkommt, worüber ich Diplomarbeit schreibe. Die Prüfung werde ich nicht schreiben, da ich ja auch für den Kurs nicht bezahlt habe (und auch, da ich mit noch einer Prüfung über Computer-Simulation eigentlich nichts anfangen kann). Die Vorlesung ist sehr klein, und meine Anwesenheit verdoppelt die Anzahl teilnehmender Studenten. Von den Inhalten sollte ich das meiste eigentlich schon wissen, aber ein wenig Auffrischung kann ja nicht schaden.

Und für noch ein bisschen mehr Abwechslung sorgen meine Sprachkurse, die ich belege. Zum einen gibt es da einen Workshop zum besseren Schreiben auf englisch, der allerdings ein wenig enttäuschend ist. Eigentlich sollte er für Kiwis sein, die also offensichtlich gut englisch können, nur leider sind beide nach dem ersten Treffen nicht mehr gekommen, so dass jetzt nur ausländische Studenten da sind, die sich zum Teil wirklich schwer tun auch nur englisch zu reden. Und zum anderen habe ich es endlich geschafft, mich zu einem Spanisch-Kurs anzumelden! Das habe ich ja schon was länger vor, und diese Woche geht es also endlich los.

Zum Semesteranfang sind auch die internationalen Studenten eingetroffen, und haben eine Orientierungsveranstaltung bekommen. Los ging’s ab neun Uhr morgens mit Begrüßungen und Vorträgen, die von „interessant“ bis „wo bin ich hier?“ gingen. „Interessant“ wären die Infos zur Einschreibung und der Wahl von Kursen gewesen, die für mich allerdings überflüssig waren, da ich das alles im letzten Monat schon hinter mich gebracht hatte. Etwas übertrieben fand ich dann die „passt bloß auf euch auf“-Hinweise in die Richtung von „don’t drink and drive“ und vor allem „don’t drink and walk“, weil man dabei ja in ein Loch fallen und ertrinken könnte („alles schon passiert!“).

Anschließend gab’s dann ein kostenloses Mittagessen und einen kurzen Ausflug in die Stadt. An dem durfte aber nur Teilnehmen, wer unterschreibt, dass die Uni nicht verantwortlich ist, wenn wir uns verlaufen. Außerdem sollte man sich doch bitte abmelden, falls man nicht mit dem Bus zur Uni zurück fahren wollte, damit sich die Organisatoren keine Sorgen machen müssen wenn man nicht kommt. Aber mag ja sein, dass solche Hinweise für manche der 20-jährigen Amerikaner durchaus notwendig sind…

Nix wirklich aufregendes

29. Juni 2008

Auch wenn es eigentlich nicht viel zu berichten gibt, ist es langsam Zeit nochmal etwas zu schreiben. In den letzten zwei Wochen habe ich sehr fleißig an meiner Diplomarbeit gearbeitet und mich mit dem Schätzen von Varianzen und deren Varianzen beschäftigt. An der Uni ist im Moment nicht viel los, da gerade Klausurphase ist. Die Vorlesungen fangen in zwei Wochen wieder an, und dann gibt’s auch in irgendeiner Form Orientierungsveranstaltungen für Ausländer wie mich.

Auch an den Wochenenden ist bisher nichts aufregendes passiert. Letzte Woche habe ich viel Zeit damit verbracht, nach einem gebrauchten Fahrrad zu suchen. Nach einem sehr frustrierenden Tag habe ich das dann aufgegeben und beschlossen mir stattdessen ein neues zu kaufen. Ich habe sogar doppelt so viel investiert wie damals in Trondheim…

Dieses Wochenende war dann sehr verregnet, so dass ich die meiste Zeit zuhause verbracht habe. Gerade hat es aufgehört, und um ein bisschen frische Luft zu bekommen, bin ich in die Uni geradelt und habe dabei ein paar Fotos gemacht.

Mein ZimmerDas HausDie StrasseMein FahrradAuf dem CampusInnen drin