lebt noch, schreibt aber grad nicht

Abschiede und Umzüge

15. April 2008

Das Praktikum ist vorbei, und ich habe Bayern wieder verlassen. Letzte Woche habe ich mich nach einem erstaunlich kurzen halben Jahr von München und meiner Arbeit verabschiedet, dabei jede Menge Kuchen gebacken und kurz vor Aufbruch noch ein großartiges Konzert von Kaizers Orchestra gesehen, und bin mit einem kurzen Zwischenstopp in Niederkassel zurück nach Aachen gezogen. Hier bin ich jetzt schon seit zwei Tagen, und gerade eben hat es zum ersten Mal nennenswert aufgehört zu regnen. Ich wohne wieder in meinem alten Wohnheim, allerdings in einem anderen Zimmer, so dass ich jetzt auch mal in den Genuss einer Etagen-Dusche komme.

Der Plan für die nächsten sieben Wochen sieht vor, dass ich mich in das Thema meiner Diplomarbeit einlese und den letzten Papierkram für meinen Aufenthalt in Christchurch erledige. Da sollte eigentlich noch genug Zeit bleiben, ein wenig den Frühling in Aachen zu genießen. Außerdem muss ich den heute beim Blutspenden erworbenen Kinogutschein aufbrauchen… es ist also genug zu tun!

Kunst

23. März 2008

Heute dann Teil zwei meines Oster-Wochenendes. Wieder bin ich schön früh aufgestanden, und wieder habe ich Tourist in München gespielt. Heute habe ich zuerst die „Schönste Aussicht über München und Umgebung“ genossen, welche es vom „Alten Peter“ gibt, einem Kirchturm gleich am Marienplatz.

Alter Peter von untenFrauenkircheRathaus

Als nächstes habe ich es dann ausgenutzt, dass Museen Sonntags billig sind, und bin für einen Euro in die Pinakothek der Moderne gegangen. Kunst ist schon manchmal komisch, und ich habe jede Menge aus der Kategorie „na das könnte ich auch“ gesehen. Besonders schön das Werk „Rosa Flamingos“, welches aus einem komplett leeren Raum besteht, in dem in der Mitte zwei rosa Wollfäden von der Decke zum Boden gespannt sind. Wird man Künstler, indem man sich sowas ausdenkt, oder muss man schon Künstler sein, damit man es schafft, so etwas ausstellen zu können?

KunstKunstRosa Flamingos

Hellabrunn

22. März 2008

Im Moment ist Ostern, und da ich nur noch drei Wochen hier in München bin auch höchste Zeit, meine Todo-Liste abzuarbeiten. Als erstes also der Zoo, der hier „Tierpark“ heißt, und nur zwei Bushaltestellen von meiner Wohnung entfernt ist. Dazu bin ich extra früh aufgestanden, und habe es geschafft, vor den meisten Familien mit kleinen Kindern da zu sein. Es war zwar sonnig, aber auch ziemlich kalt. Die Kälte wird besonders dann interessant, wenn man sie verläßt und in den Häusern Fotos machen will, weil sie dort nämlich in Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit sehr effektiv für eine beschlagene Linse sorgt (auf einigen der Drinnen-Fotos leider ganz gut zu erkennen).

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Insgesamt ist der Tierpark wirklich nett, er hat viel Platz und viel Wasser, und dadurch wenige Zäune. Viele der Tiere waren wegen der Temperaturen noch drinnen untergebracht, und als jemand, der schon Löwen, Elefanten und Nashörner im Nationalpark frei hat ‚rumlaufen sehen, muss ich sagen, dass solche Tiere wirklich nicht in Käfige gehören.

Die Fotos gibt es hier.

Nur noch sieben Wochen

25. Februar 2008

Ja, bald habe ich es geschafft, und ich muss sagen: Es wird auch Zeit! Dann darf ich noch einen schönen Frühling in Aachen erleben, bevor es pünktlich zum Winter auf die Südhalbkugel geht. Frühling ist hier auch schon, gestern mit Sonne und 20 Grad und im T-Shirt an der Isar spazieren. Vielleicht trägt auch zum Teil das gute Wetter dazu bei, dass das Sitzen im Büro gerade nicht besonders viel Spaß macht. Aber für Mittwoch habe ich eine Dienstreise zur Embedded World nach Nürnberg gewonnen, das wird sicher interessant.

Zwischendurch war auch mal wieder mein Server für fast eine Woche nicht zu erreichen, und irgendwie hat sich der Provider auch nicht wirklich schlüssig zu den Gründen geäußert. Da bleibt mir wohl nur, mich daüber zu freuen, dass es jetzt wieder geht.

Übrigens: „Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana.“ Und wem der noch nicht schlecht genug war, der wird sich sicher auch noch über diesen hier freuen: „You can tune a piano, but you can’t tuna fish.“

Weihnachten

25. Dezember 2007

Im Moment habe ich eine zweiwöchige Praktikums- und München-Pause, die ich derzeit noch in der Heimat, und ab morgen dann in Schottland verbringen werde. Die restliche Adventszeit war nicht sehr spektakulär, die Plätzchen vom letzten Eintrag haben nichtmal eine Woche überlebt, und Schnee hatten wir in der Stadt auch keinen mehr. Ich habe einen großen Teil meiner Freizeit mit der Stipendienbewerbung für meine Diplomarbeit verbracht, die jetzt endlich abgeschickt ist.

Vielleicht erwähnenswert ist noch unsere Abteilungs-Weihnachtsfeier in der Allianz-Arena. Wenn man ein halbes Jahr in München wohnt, darf man die denke ich schonmal aus der Nähe gesehen haben, aber ich glaube ich wäre sonst nie auf die Idee gekommen, sie mir anzuschauen. Ein paar Fotos habe ich dann natürlich auch gemacht:

Allianz-ArenaAllianz-ArenaAllianz-Arena